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Factoring vs. Kontokorrentkredit – was passt besser zu Ihrem Unternehmen?

Beide sichern Liquidität, funktionieren aber völlig unterschiedlich. Wir zeigen, wann Factoring und wann der Kontokorrentkredit die bessere Wahl ist.

Paul Weber 7. November 2025 7 min
Factoring Kontokorrent Liquidität

Grundlagen: Was ist was?

Factoring

Beim Factoring verkaufen Sie Ihre offenen Forderungen an einen Factor. Sie erhalten sofort 80-90% der Rechnungssumme ausgezahlt, der Rest nach Zahlungseingang beim Factor.

Kontokorrentkredit

Ein Kontokorrentkredit ist ein Kreditrahmen auf Ihrem Geschäftskonto. Sie können das Konto bis zu einem vereinbarten Limit überziehen und zahlen nur Zinsen auf den genutzten Betrag.

Factoring vs. Kontokorrent: Der direkte Vergleich

Kriterium Factoring Kontokorrent
Funktionsweise Forderungsverkauf Kreditlinie
Kosten 1-3% der Rechnungssumme 6-12% Zinsen p.a.
Ausfallrisiko ✓ Factor übernimmt Sie tragen es
Sicherheiten ✓ Keine Meist ja
Eignung B2B mit langen Zahlungszielen Kurzfristige Engpässe

Wann nutze ich welche Lösung?

Factoring passt wenn:

  • B2B-Geschäft mit 30-90 Tagen Zahlungsziel
  • Dauerhafter Liquiditätsbedarf
  • Ausfallrisiko absichern gewünscht
  • Mahnwesen auslagern

Kontokorrent passt wenn:

  • Kurzfristige Engpässe überbrücken
  • Unregelmäßiger Bedarf
  • Kleine Beträge (unter €50.000)
  • Flexibilität wichtig

Fazit: Beide haben ihre Berechtigung

Factoring und Kontokorrent sind unterschiedliche Werkzeuge. Factoring ist eine strukturierte Dauerlösung für B2B-Unternehmen, Kontokorrent ein flexibles Notfall-Instrument.

Unsere Empfehlung:

Nutzen Sie Factoring für planbare Liquiditätssicherung und Kontokorrent als Sicherheitspuffer für unvorhergesehene Ausgaben.

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