Netzwerk- & Infrastruktur-Leasing für Unternehmen
Finanzieren Sie Switches, Firewalls, WLAN-Access-Points und SD-WAN-Lösungen von Cisco, Meraki, Ubiquiti oder Fortinet – inklusive Cloud-Management-Lizenzen und Implementierung.
Was kostet professionelle Netzwerk-Infrastruktur?
Ein Cisco Meraki MS-Switch (48 Ports, PoE+, 10 GbE Uplinks) kostet zwischen 3.500 und 6.500 Euro netto, inklusive 5-jähriger Cloud-Lizenz. Enterprise-Switches von Cisco Catalyst oder HPE Aruba liegen bei 4.500–9.500 Euro. Stack-fähige Switches für größere Setups bewegen sich zwischen 8.000 und 22.000 Euro.
Firewalls: Fortinet FortiGate 60F oder Cisco Meraki MX67 für KMU 1.800–4.500 Euro, Enterprise-Firewalls (FortiGate 200F, Cisco Firepower, Palo Alto PA-440) zwischen 8.000 und 25.000 Euro inklusive Threat-Prevention-Lizenzen.
WLAN: Meraki MR-Access-Points oder Aruba Instant On AP25 bei 450–950 Euro pro Stück. Ein komplettes WLAN für 50 User mit 6–8 Access Points kostet zwischen 5.500 und 12.000 Euro inklusive Controller und Lizenzen.
Bei einem Netzwerk-Setup um 14.000 € (KMU 50 User: Switches + Firewall + WLAN) liegt die Leasingrate bei 36 Monaten typischerweise zwischen 410 und 460 € pro Monat – inklusive Cloud-Lizenzen.
Cloud-Lizenzen ins Leasing integrieren
Moderne Netzwerk-Geräte sind oft Cloud-managed: Meraki Cloud, Cisco DNA Center, Aruba Central, FortiGate Cloud. Die mehrjährigen Lizenzen (3, 5 oder 7 Jahre) können gemeinsam mit der Hardware in einem Leasingvertrag finanziert werden – kein separater Lizenzkauf nötig.
Auch SD-WAN-Lösungen (Cisco Meraki SD-WAN, Fortinet Secure SD-WAN), Zero-Trust-Network-Access und Cloud-Firewalls können integriert werden. Eine Monatsrate für die komplette Netzwerk-Infrastruktur inklusive aller Lizenzen.
Implementierung und Engineering
Bei größeren Netzwerk-Projekten (Standort-Vernetzung, Migrations-Projekte, Multi-Site-Rollouts) sind die Dienstleistungen oft teurer als die Hardware selbst. Engineering, Vorbereitung, Konfiguration, Inbetriebnahme und Schulung von Administratoren können in den Leasingvertrag integriert werden.
Auch Wartungsverträge mit IT-Dienstleistern (NBD-Reaktionszeiten, Cloud-Monitoring, jährliche Reviews) sind als monatliche Service-Komponente integrierbar.
Für welche Unternehmen lohnt sich Netzwerk-Leasing?
- KMU mit 20+ Mitarbeitern
- Multi-Site-Unternehmen (Filialen, Standorte)
- Hotels & Tagungszentren (Gäste-WLAN)
- Krankenhäuser & Pflegeheime
- Bildungseinrichtungen (Schulen, FHs)
- Industriebetriebe (OT-Netzwerke)
- Einzelhandel & Filialnetze
- Coworking-Spaces & Bürogemeinschaften
Refresh-Zyklen für Netzwerk-Hardware
Empfehlung: Switches und Firewalls alle 60 Monate erneuern, WLAN-Access-Points alle 48 Monate (WiFi-Standards entwickeln sich schneller). Beim Leasing wechseln Sie auf moderne Standards (WiFi 6E, WiFi 7, 10 GbE, 25 GbE) ohne große Einmalinvestition.
Cybersecurity-Hardware (Firewalls, IPS-Systeme) sollten häufiger erneuert werden, da die Bedrohungslage sich schnell entwickelt. Hier sind kurze Zyklen von 36 Monaten oft sinnvoll.
Beispielrechnungen: Netzwerk-Infrastruktur Leasing
Cisco Meraki Komplett-Setup 50 User
KMU Salzburg, 36 Monate
Fortinet FortiGate 200F + Switches
Multi-Site mit SD-WAN
Aruba Campus-Netzwerk 200 User
Bildungseinrichtung, 60 Monate
* Konditionen individuell nach Bonitätsprüfung. Persönliche Rate auf Anfrage.
Häufige Fragen zum Netzwerk-Infrastruktur Leasing
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